Zur Stärkung und Ermutigung im Glauben geben wir auf diesen Seiten Gelegenheit, über Erfahrungen auf dem Weg mit dem Herrn in Form von Zeugnissen zu berichten. 

Ines Maria aus Attnang.
Ich bin nach wie vor in Jesus und in die eucharistische Anbetung verliebt. Ich brauche die Hl. Messe mehr als das tägliche Brot. Ich hab gemerkt, dass mir das Essen des Leibes Christi die Kraft gibt, die ich zum Leben brauche. Ein oder mehrere Tage ohne Hl. Messe sind für mich total ungewöhnlich gewinesmaria_attnangorden, denn da merke ich, wie mir die Kraft ausgeht. Wenn ich nicht in die eucharistische Anbetung gehen kann, dann vermisse ich das sehr.
Jesus hat mir die Kraft gegeben, dass ich Ihm treu bleibe. Diese Kraft kommt nicht aus mir selbst. Das kann ich mit Sicherheit sagen, denn mein Leben ist auf keinen Fall leichter geworden. Denn wenn man sich bekehrt, dann ist das nicht so, dass das Leben einfach nur noch Sonnenschein ist und schön, sondern ganz im Gegenteil: In gewissen Punkten ist mein Leben viel härter geworden.
Ich habe mich vor meiner Bekehrung über lange Jahre sehr betäubt, damit ich selbst weniger verspüre. Die trostlose Welt um mich herum habe ich einfach nicht ausgehalten. Seit eineinhalb Jahren stehe ich nüchtern da. Seit dem betäube ich mich überhaupt nicht mehr mit irgendwelchen Sachen. Umso härter ist das jetzt, dass ich der Welt gegenüber stehe und auch den eigenen seelischen Trümmerhaufen sehe.
Ich habe ein Kind, einen 6 jährigen Sohn. Dort wo wir wohnen, sind wir in keine richtige Glaubensgemeinschaft eingebettet und sind eigentlich Einzelkämpfer. Ich sehe mich da die meiste Zeit in einer ziemlichen Finsternis, sodass ich eigentlich davor davonlaufen möchte. Zum einen bin ich für mich selbst schwer zu ertragen und auch die Welt ist schwer zu ertragen.
Wer von uns läuft nicht lieber weg vor Schmerz und Trauer und einfach vor dem Kreuz. Es gibt so viele Möglichkeiten und Tätigkeiten in die man sich flüchten kann. Es müssen ja nicht einmal Drogen oder Alkohol sein. Es sind auch ganz legitime Sachen, wie: Man geht einmal einkaufen und kauft sich wieder etwas Schönes und glaubt, dann geht es einem wieder besser. Oder man raucht oder man sieht fern. Man kann sich mit so vielen Sachen vom Kreuz ablenken. Oder man beginnt zu beten und glaubt vielleicht, das ist etwas ganz Frommes. Im Endeffekt kann man auch damit vor sich selbst oder vor dem Kreuz davon laufen. Das läuft meist ganz unbewusst ab.
Mir fällt immer wieder auf, dass Jesus nicht will, dass wir uns vom Schmerz oder vom Kreuz ablenken, sondern Er möchte, dass wir mit Ihm da durchgehen. Er berührt unsere Wunden und will uns heilen. Jesus will, dass wir mit allem zu Ihm kommen: Mit unseren Wunden, mit unseren Kreuzen und Ihn um Hilfe bitten und Heilung.
In der letzten Zeit lerne ich immer mehr, dass ich eigentlich nicht mehr flüchten möchte, vor dem Kreuz. Ich versuche, dass ich mit Jesus und Marias Hilfe durch dick und dünn gehe. Es halten mich beide an der Hand und mein Schutzengel geht auch mit. Jesus möchte mir zeigen, wer ich bin und Er möchte auch, dass ich mich selbst liebe, denn Er liebt mich auch. Doch das kann ich nur mit Seiner Liebe schaffen.
Mein erster Zufluchtsort bei Problemen ist eigentlich mein Jesusbild. Ich bitte dann Jesus mir zu helfen.  Oder ich gehe zu meiner Marienstatue. Oder, wenn ich diese Hilfen nicht habe, dann gehe ich in Gedanken zu Jesus und bitte um Hilfe und Kraft.
Ich habe mich jetzt seit eineinhalb Jahren ganz bewusst nicht mehr betäubt, denn ich will Jesus und auch mir selbst treu bleiben.
An einer Stelle im Evangelium fragt Jesus die Jünger, die noch bei Ihm blieben, nachdem Ihn viele verlassen haben: „Wollt auch ihr weggehen?“ und Petrus sagt dann: „Wohin sollen wir gehen, denn nur Du, Herr, hast Worte des ewigen Lebens“ (Joh 6,67).
Das ist auch bei mir so: In diesen eineinhalb Jahren fällt mir immer wieder auf, ich weiß ganz genau, ich kann gar nicht woanders hingehen. Ich habe schon überall gesucht. Wo sonst sollte ich hingehen, außer zu Jesus. Er ist der einzige, der uns helfen kann und der alles für uns hat, alles, was wir brauchen.
Ich begreife immer mehr, dass es die Liebe und Annahme, nach der wir uns ja alle sehnen, wirklich gibt, und zwar bei Gott, bei Jesus. Und dass wir Menschen nur dann lieben können, wenn wir uns zuerst von Gott lieben und uns mit Seiner Liebe füllen lassen. Dann erst können wir Seine göttliche Liebe an andere weiter schenken.
Immer besser darf ich verstehen, dass im Kreuz eigentlich die Heilung liegt, dass die Kreuze, die uns im Leben begegnen, eigentlich große Liebesgeschenke Gottes sind.
In dieser totalen Armut, die wir haben, liegt eigentlich das ganze Himmelreich. Dann freue ich mich immer wieder darüber, wie arm ich eigentlich bin. Ich bitte auch täglich Gott um Vertrauen und um festen Glauben, denn ohne Seine Hilfe schaffe ich das nicht.

Eine Stelle in Exodus 3,13 und 14 beglückt mich einfach auch:
„Da sagte Mose zu Gott: Gut, ich werde also zu den Israeliten kommen und ihnen sagen: Der Gott eurer Väter hat mich zu euch gesandt. Da werden sie mich fragen: Wie heißt er? Was soll ich ihnen darauf sagen? Da antwortete Gott dem Mose: Ich bin der „Ich-bin-da“. Und er fuhr fort: So sollst du zu den Israeliten sagen. Der „Ich-bin-da“ hat mich zu euch gesandt“. Diese Botschaft finde ich wunderbar und so einfach: Ich bin da! Gott sagt uns immer wieder das Gleiche und ich bin tief beeindruckt von Seiner Geduld. Es ist eine Geduld, die ich als Mensch nie aufbringen würde, auch nicht für mein eigenes Kind.

Ein Satz aus Jesaja 12,2 hilft mir auch sehr: „Ja, Gott ist meine Rettung; Ihm will ich vertrauen und niemals verzagen“.  Auch wenn mich Ängste quälen, gerade in der Nacht, dann liege ich da und sage immer wieder diesen Satz. Es heißt ja auch, das Wort Gottes vertreibt die bösen Dämonen. Das hat mir bis jetzt immer geholfen.

Ich möchte mein Zeugnis abschließen mit Psalm 146:
Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, meinem Gott singen und spielen, solange ich da bin.
Verlasst euch nicht auf Fürsten, auf Menschen, bei denen es doch keine Hilfe gibt.
Haucht der Mensch sein Leben aus und kehrt er zurück zur Erde, dann ist es aus mit all seinen Plänen.
Wohl dem, dessen Halt der Gott Jakobs ist und der seine Hoffnung auf den Herrn, seinen Gott, setzt.
Der Herr hat Himmel und Erde gemacht, das Meer und alle Geschöpfe; er hält ewig die Treue.
Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen.
Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf.
Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht.
Der Herr ist König auf ewig, dein Gott, Zion, herrscht von Geschlecht zu Geschlecht.

Halleluja! Lob und Preis sei Dir, o Herr!

 

 

Mbrauneiswolfgangein Name ist Wolfgang Brauneis, Jahrgang 1941, seit 1972 verheiratet mit meiner Frau Renate. Wir haben einen erwachsenen Sohn. Ich war lange Jahre im Aluminiumwerk in Ranshofen als Techniker beschäftigt und bin seit 2001 in Pension. In der Erneuerung bin ich seit vielen Jahren tätig.

In unserer Region Braunau-Mattighofen gibt es seit langem eine Gemeinschaft der Erneuerung in der katholischen Kirche. Wir stehen der charismatischen Erneuerungsbewegung nahe, kannten aber die Charismen, die Geistesgaben, wie, Heilungen, Prophetien oder Gebet in Sprachen, nur aus den Berichten der Heiligen Schrift oder von freikirchlichen Gemeinden. Das war so, bis wir die Exerzitien mit Thomas Paul kennen lernten. Zum ersten Mal war das 2001 in Laxenburg, in Niederösterreich, wo wir eine kraftvolle Verkündigung des Evangeliums, vollmächtiges Gebet und körperliche wie seelische Heilungen „hautnah“ erlebten. Da Laxenburg von Braunau etwa 300 km entfernt ist, entstand der Wunsch, Thomas Paul zu Exerzitien in unsere Region einzuladen. So hielt er von 2002 bis 2008  jährlich Exerzitien im Stift Reichersberg.
Bei den Exerzitien 2005, mit dem Thema „Charismen – Werkzeuge für die Evangelisation“ konnten wir eine starke Geistausgießung erfahren. Am letzten Tag der Exerzitien war der Heilige Geist förmlich im Raum spürbar. In uns war eine unglaubliche Freude, ein Friede und eine Geborgenheit – wir wussten, das kann nur vom Geist Gottes kommen. Viele erlebten dabei das „Ruhen im Geist“, beteten in Sprachen, erhielten innere Heilung.
Der Heilige Geist gibt, wenn Er kommt, nicht nur ein gutes Gefühl, sozusagen seelische Streicheleinheiten, sondern Er bewirkt auch etwas, Er verändert und erneuert.
Seither werden in Braunau, Munderfing, Neukirchen regelmäßig Alphakurse und Vertiefungskurse durchgeführt. Mit Stand 2015 haben etwa 600 Personen an Alpha-Kursen teilgenommen. In besonders intensiver Weise dürfen wir das Wirken des Geistes auch bei den Lobpreis-Abenden, die im Anschluss an die Exerzitien 2005 entstanden sind, erleben. Im Singen der charismatischen Lieder, im Lobpreis, beim Beten und Singen in Sprachen, auch in der Beschäftigung mit der Heiligen Schrift, entsteht eine Atmosphäre, in der der Geist Gottes wirken kann. Wir beten füreinander um Heilung und erfahren, dass uns auch Heilung geschenkt wird.
All das ist eine starke Zurüstung im Glauben. Auch in unserer Zeit erweist der Herr Seine Macht. Das Erfahren einer neuen Liebe zum Herrn kommt auch in der Herzlichkeit, mit der wir einander begegnen, zum Ausdruck. Alle diese Veränderungen begannen, als wir die Exerzitien mit Thomas Paul entdeckten.
Wir dürfen uns freuen auf das, was der Herr noch alles für uns bereit hält.

 

Ich heiße Roswitha Bauer, bin 53 Jahre alt, verheiratet und habe eine erwachsene Tochter. Mit 50 habe ich intensiv angefangen nach dem Sinn bauerroswithades Lebens zu suchen. Ein Alphakurs in Neukirchen 2007 hat meine Sichtweise verändert. Die Vorträge, die Gemeinschaft von Gleichgesinnten und eine Berührung des Heiligen Geistes am „Heiligen Geist -Tag“ bewirkten bei mir, dass ich mein Leben von da an in Gottes Obhut legen wollte. Mich auf Gott zu verlassen, Ihm zuzutrauen, dass Sein Plan für mich gut ist, dass Seine Führung für mich annehmbar ist, hat mein Leben verändert. Seitdem bemühe ich mich, die Verbindung zu Gott mit Hilfe Seines Heiligen Geistes stets aufrecht zu erhalten.

Mit Gebeten, die ich frei wähle, bringe ich Danksagung und Bitten vor Ihn. Fragen bekomme ich beantwortet in der Bibel oder auch in Träumen. Ich fühle mich total geborgen, behütet und geliebt. Bei schwierigen Situationen hilft Er mir mein Kreuz zu tragen – wenn ich es annehme.
Da mein Leben bisher so positiv verlief, lag mir natürlich am Herzen, dass diese Geborgenheit auch meine Familie spüren konnte. Ich habe nie aufgehört zu bitten, dass diese Gnade Gottes auch ihnen zuteil wird. Jetzt, nach 3 Jahren, darf ich feststellen, dass auch mein Mann und meine Tochter erkannt haben, worin der Sinn des Lebens liegt. Meine Verwandlung beeindruckte sie so sehr, dass auch sie an Alphakursen und anderen Veranstaltungen mit Gleichgesinnten teilnahmen, um Gott näher kennen zu lernen. Sie sind jetzt auch bereit, mit Gott durchs Leben zu gehen und es ist schön, ihr Wachstum im Glauben miterleben zu können.
In unserer Familie ist eine Harmonie eingetreten, die wir sicher nur dem Herrn zu verdanken haben. Wir haben gelernt, dass das gegenseitige Loslassen voneinander zu einem Zueinander führt. Jeder einzelne von uns wird geleitet von Gott. Wie weit wir es zulassen, bleibt uns überlassen.

PREIS SEI DEM HERRN!

 

Ich heiße Marianne Wimmer, ich bin Jahrgang 1950, verheiratet, 3 Kinder und 4 Enkelkinder, von Beruf pensionierte Lehrerin, wohnhaft in Geinberg/OÖ und möchte Zeugnis geben, was der Herr an mir gewirkt hat.
Mein Mwimmermarianneann und ich waren im Frühling 2006 in Reichersberg bei Exerzitien mit Thomas Paul. Es waren sehr beeindruckende Vorträge, viel Lobpreis – einfach Nahrung für die Seele. Mein Wunsch seit längerer Zeit war, mit dem Rauchen aufzuhören. Ich war mit Unterbrechungen (Schwangerschaft, Stillzeit…) fast 40 Jahre Raucherin. Meine Versuche aufzuhören, sind immer wieder gescheitert. Vor allem war ich dann zu Haus lästig, gereizt und habe mich selbst auch nur schwer ertragen.
Ich sprach diesbezüglich mit Thomas Paul. Er versprach, beim allgemeinen Heilungsgebet für mich zu beten. Das Heilungsgebet sprach Thomas Paul mit zwei Priestern. Die etwa 60 Exerzitien-Teilnehmer hielten währenddessen Lobpreis.
Plötzlich ging es wie ein heißer Strom durch mich hindurch, ich brach in Tränen aus und habe seither keine Zigarette mehr angerührt. Ohne Entzug, ohne Probleme. Schon am nächsten Tag konnte ich mir nicht mehr vorstellen, jemals geraucht zu haben.
Das war aber nicht die einzige Heilung. Ich hatte sehr viele verschiedene Allergien: sämtliche Pollen (Bäume, Gräser, Getreide…), Tierhaare, Hausstaubmilben, Schimmelpilze… Diese Allergien hatte eine Ärztin an mir ausgetestet. Zu meinen Medikamenten brauchte ich teilweise sogar Cortison.
Beim Heilungsgebet hörte ich, wie Thomas Paul auch Allergien erwähnte. Ich bat Gott in meinem Herzen: „Es wäre wunderbar, wenn Du mir das auch wegnehmen würdest“. Er hat mich erhört und auch davon geheilt. Ich ging ein halbes Jahr später wieder zum Allergietest bei derselben Ärztin. Es konnten, mit Ausnahme einer kleinen Spur an Vorratsmilben, keine Allergien mehr festgestellt werden.

LOB, PREIS UND DANK SEI DEM HERRN!

 

Ich heiße schwemmerheinzHeinz Schwemmer, bin 52 Jahre alt, sehr glücklich verheiratet mit meiner Frau Anita, wir haben 3 Kinder und leben in Julbach, in Bayern. Dort bin ich als Kämmerer bei der Gemeindeverwaltung beschäftigt.
Der Ort Julbach, in dem wie leben, am Fuß der dicht bewaldeten Höhenzüge, wird bereits 1078 urkundlich erwähnt. Die Grafen von Julbach-Schaunberg erbauten auf dem Schlossberg oberhalb der Ortschaft eine Burg. Leider ist von dieser Feste heute nichts mehr zu sehen, da diese im niederbayrischen Erbfolgekrieg im Jahr 1540 zerstört wurde. Nur noch der Burgbrunnen und unterirdische Gänge zeugen heute von der damaligen Anlage. Der Schlossberg ist für uns jedoch ein herrlicher Aussichtspunkt. Von dort sieht man über das ganze Inntal, bis weit ins Österreichische.
In der Heimatpfarrei darf ich ebenfalls mitarbeiten und habe den Dienst als Kirchenpfleger, Lektor und Kommunionhelfer übernommen.

Ich habe vor 20 Jahren die charismatische Erneuerungsbewegung bei einem Glaubensseminar kennen gelernt. Es war zugleich der Beginn einer sehr tiefen Glaubenserfahrung, die immer weiter gewachsen ist. Die Sehnsucht nach dieser „ersten Liebe“ im Glauben hat mich auch zu den Freunden der kath. Erneuerungsbewegung Braunau-Mattighofen gebracht. Man könnte durchaus sagen, es war „Liebe auf den ersten Blick“. Das gemeinsame Ziel, Gott zu suchen und IHM zu dienen, verbindet zu einer sehr schönen und starken Glaubensgemeinschaft. Im Lobpreis und Gebet den Blick miteinander auf den Herrn zu richten, gibt Kraft. Aber auch das Gebet füreinander stärkt und lässt mich erkennen, wie wichtig Gemeinschaft ist – dass Glaube durch Gemeinschaft sichtbar und erfahrbar wird. Ich bin dankbar für all die Menschen, die mich in meinem Leben zu Jesus geführt haben und noch weiter führen werden.

Mit dem Wunsch, dass der Herr alle, die IHN noch nicht kennen, berührt und uns zu Zeugen Seines lebendigen Wortes macht, die verkünden, dass Er heute noch Wunder tut, möchte ich schließen und allen, die diese Zeilen lesen, Gottes Segen wünschen.

 

Der Vertiefungstag in Pischelsdorf mit Pfarrer Pater Florian Parth, der ganz beeindruckend über das Gebet sprach, war für uns alle, so glaube ich, ein großes Geschenk.
Nun üschwemmeranitaber mich: Ich heiße Anita Schwemmer, bin 53 Jahre alt und wohne mit meinem Mann Heinz und unseren drei Kindern, die bereits erwachsen sind, in Julbach, Bayern.
Ein wichtiges Anliegen für mich ist das gemeinsame Gebet der Ehepaare, besonders wenn die Kinder der Kirche noch fern sind. So beten mein Mann und ich neben dem persönlichen Gebet in der Früh noch gemeinsam um die Anwesenheit des Hl. Geistes während des Tages in unserem Leben und lesen das Tagesevangelium.
Bereits seit mindestens 15 Jahren weiß ich ziemlich genau, wo meine Galle sitzt, denn da fühle ich in Abständen Schmerzen, die sich immer dann melden, wenn ich Ärger, Sorgen, Kummer oder Ängste spüre. So habe ich mich am Samstag beim Vertiefungstag ganz klar entschieden, dass ich dem Herrn Jesus noch mehr vertrauen möchte und jedes Mal, wenn ich wieder Ärger, Angst usw. verspüre, diese ganz bewusst unter sein Kreuz lege und sie nicht selbst trage.
Beim gemeinsamen Gebet mit Heinz einige Tage danach kam mir plötzlich der Gedanke: „ Ich bitte Dich Herr Jesus um die Heilung meiner Gallensteine.“ – Ich stand auf zum Sprachengebet und gleich darauf fiel ich zurück in den Stuhl in ein „Ruhen im Geiste“, das sicherlich viele schon kennen. Dieser Zustand der Ruhe, in der unser Herr leicht in uns wirken kann, weil kaum Gedanken kommen, dauerte mehrere Minuten an. Anschließend strich ich mit meiner Hand über die rechte Seite und genau an der Stelle, wo mich bisher Schmerzen plagten, fühlte es sich wie ganz neu an. Ich spürte, der Herr hatte mich geheilt.
Ich lobe und preise Dich Herr Jesus für alles, was Du an uns getan hast. Du bist der wunderbare „Gott mit uns“, der uns alle so lieb hat und auch unser Heil möchte.

Heinz: Ich möchte über eine weitere „Frucht“ von diesem Vertiefungstag mit Pater Florian berichten. Am nächsten Tag, nach diesen sehr tiefen und starken Erfahrungen, hatte ich beim morgendlichen Gebet folgendes Erlebnis: Seit längerem mache ich täglich ein 20-minütiges so genanntes „Ruhegebet“. Bei diesem Beten spricht man nichts, außer einem stillen sich ständigen Wiederholen eines Verses oder eines Wortes wie „Jesus ich lobe und preise Dich“ oder „Immanuel“.

In dieser Ruhe kommen aber immer wieder störende Gedanken, die gehen und kommen. Bisher hatte ich noch nie erlebt, dass keine Gedanken auftauchen. Aber an diesem Morgen kamen keine Gedanken, sondern großer Friede war in mir. Ich verspürte eine tiefe Freude, wie ich sie kaum beschreiben kann. Es war ein Gefühl, wie bei einem „Ruhen im Geist“, jedoch viel stärker und länger. Ich glaubte, ich befände mich in Abrahams Schoß, beschützt und umsorgt wie ein kleines Kind. Für mich war es wie eine göttliche Berührung aus Gnade, ohne sie verdient zu haben.

Der Herr ist gütig und barmherzig, darum sei IHM allein Lob und Ehre. 

Grüß Gott!

Mein Name ist Hannelore Hrubesch. Ich bin 63 Jahre alt, pensionierte Krankenschwester, habe 2 Kinder und 2 Enkelkinder. Mein Hobby war, heimahrubeschhanneloretlose Tiere zu betreuen. Jetzt nütze ich die freie Zeit, um im Seniorenheim Menschen zu besuchen, mit ihnen zu beten und zu helfen.
Seit 2006 litt ich zunehmend an Schmerzen in der linken Hüfte. Meine Bewegungsfreiheit war sehr eingeschränkt, sodass mir 2007 eine Operation vorgeschlagen wurde. Da ich zu dieser Zeit über 30 Tiere zu betreuen hatte, wollte ich nicht so lange im Krankenhaus und dann auf REHA sein. So quälte ich mich lieber weiter mit den Schmerzen. Eine Physiotherapie und Schmerztabletten brachten mir nur kurze Linderung.

Als ich von Bekannten erfuhr, dass es im Rahmen des Alpha-Kurses in Munderfing einen „Heiligen Geist-Tag“ gibt, wo Mitarbeiter für mich um Heilung an Leib und Seele beten würden, entschloss ich mich hinzugehen.
Mein Vertrauen wurde belohnt! Nie werde ich den 10. April 2010 vergessen! Nachdem für mich gebetet worden war, übergab ich Gott mein ganzes Leben, Er sollte der Herr meines Lebens sein. Diese Lebensübergabe veränderte mein Leben total. Ich wurde mit einer ganz großen Freude im Herzen beschenkt. In den Tagen danach merkte ich, dass meine Hüftschmerzen wie weggezaubert waren. Auch die Depressionen, die ich immer wieder hatte, sind von mir genommen. Auch meine Fernsehsucht ist weg – fernsehen interessiert mich überhaupt nicht mehr, ich denke gar nicht mehr daran.
Die Zeit, die dadurch für mich bleibt, nütze ich lieber um in die Abendmesse zu gehen oder in den Gebetskreis. Da die Muttergottes uns immer um das Rosenkranzgebet bittet, erfülle ich ihr diesen Wunsch gerne in der Zeit, wo ich früher ferngesehen hab.
Ich wurde in unserer Gruppe der Charismatischen Erneuerung liebevoll aufgenommen und lernte mit ihr ein neues Leben im Glauben. Ganz wichtig ist für mich die tägliche Hl. Messe und die Kommunion.
Seit 19 Monaten bin ich nun schon schmerzfrei, obwohl die Röntgenaufnahmen eine hochgradige Coxarthrose zeigen. Zum Dank für dieses große Geschenk gehe ich nun alle 3 Monate zu Fuß (2 1/2 Stunden) nach Altötting – schmerzfrei natürlich!
Meine Enkelsöhne freuen sich, dass ich jetzt wieder mit ihnen Fußball spielen kann.

Ich freue mich über dieses neue und schöne Leben, das Gott mir geschenkt hat und ich bin aus ganzem Herzen dankbar.

Ehre und Dank sei Gott Vater, Jesus Christus, dem Hl. Geist und der Gottesmutter Maria!
Ein Vergelt’s Gott allen, die für mich gebetet haben.